Privat-Konzert aus dem Jahre 1989

Dieses Privatkonzert habe ich 1989 in Berlin-Wannsee unter dem Titel “Ein Kontrabass spielt (selten) allein” gegeben. Neben vielen Musikbeispielen hören Sie viele interessante Geschichten und Anekdoten.

Entschuldigen Sie bitte die schlechte Bildqualität.

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Historische Aufführungspraxis – Beethoven light?

Friedrich Witt und Daniel Barenboim in Paris 1989
Ankunft des Berliner Philharmonischen Orchesters in New York City 1956

Liebe Freunde,

quasi als kleines Weihnachtsgeschenk gibt es wieder eine neue Episode meines Podcasts. Nach noch einigen kurzen Episoden über Dirigenten und einem Blick hinter die Kulissen will ich mich diesmal einem Thema widmen, was mir sehr am Herzen liegt: Der sogenannten “historischen Aufführungspraxis”.

Dieses Thema wurde insbesondere von Dirigenten wie z. B. Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren stark in die Medien gebracht – so will der ein oder andere dem geneigten Klassikfreund weismachen, daß wie wir bisher die klassische Musik gehört und genossen haben, grundfalsch war. Karajan und andere haben den Klang angeblich entfremdet – und Beethoven, Mozart und Bach haben eigentlich alles ganz anders gemeint. Hier bin ich natürlich anderer Meinung und möchte dazu – nicht zuletzt untermauert durch Zitate aus Originalbriefen von Komponisten und Zeitgenossen – Stellung beziehen.

Wie immer gibt es auch etwas Musik. Diesmal wird es etwas moderner – sie hören ein Kontrabasstück des von mir sehr geschätzten Komponisten Hans-Werner Henze – sogar mit einem kleinen zusätzlichen literarischen Schmankerl von mir dazu.

Auch gibt es wieder einige Fotos aus meinem Privatalbum zu sehen – das obige Foto ist übrigens beim Flug nach New York 1956 entstanden.

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt

Das Berliner Philharmonische Orchester 1966 einer Plattenaufnahme in Dahlem
Das BPhO 1966 einer Plattenaufnahme in Dahlem

Friedrich Witt nach einem Konzert mit Karajan, noch vor den Zeiten der Philharmonie
Nach einem Konzert mit Karajan, noch vor den Zeiten der Philharmonie

Friedrich Witt während seiner Dozententätigkeit in Asien mit Schülern
Während meiner Dozententätigkeit in Asien mit Schülern

Friedrich Witt auf der chinesischen Mauer
Auf der chinesischen Mauer

Friedrich Witt und Nico Dostal
Zusammen mit Nico Dostal

Friedrich Witt und David Oistrach
Bei einem Empfang mit David Oistrach

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Der Dirigent, das unbekannte Wesen

Friedrich Witt und Daniel Barenboim in Paris 1989

Daniel Barenboim und Friedrich Witt in Paris im Jahre 1989

Liebe Freunde,

nach längerer Zeit kann ich Ihnen wieder eine neue Episode meines Podcasts präsentieren. Wie beim letzten Mal angekündigt, geht es auch weiterhin um Dirigenten. Wir werden ein wenig hinter die Kulissen schauen – und ich werde diverse heitere Episoden aus meinen Erfahrungen mit Dirigenten erzählen.

Wie immer gibt es auch etwas Musik. Sie hören die Elegie von Giovanni Bottesini, einem Dirigenten und Kontrabassisten aus dem 19.ten Jahrhundert – ein sehr schönes, romantisches Stück für den Kontrabass.

Zwei Fotos aus meinem Privatalbum habe ich ebenfalls angehangen, einmal bin ich bei einer Teezeremonie auf einer Japanreise zu sehen, das andere Foto ist während eines Solokonzertes in Berlin entstanden.

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt

P.S.: In der ganzen Zeit sind wieder viele tolle Zuschriften bei mir eingetroffen. Vielen Dank wiederum an die Verfasser, auch wenn ich mich nicht bei jedem einzeln zurückmelden kann!

Friedrich Witt beim Kontrabasskonzert

Friedrich Witt bei einer Teezeremonie in China

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Die Rolle des Orchester-Dirigenten

Friedrich Witt und Ricardo Muti

Riccardo Muti und Friedrich Witt während einer Orchesterprobe der Berliner Philharmoniker

Liebe Freunde,

ich freue mich, eine neue Episode meines Podcasts präsentieren zu können. Das zentrale Thema diesmal sind die Dirigenten.

Ein Dirigent. Was macht der eigentlich so in einem Orchester? Braucht man den? Können die Musiker ohne Dirigent überhaupt spielen? Und was für Menschen sind die Dirigenten denn so “Backstage”, also hinter der Bühne, bei den Proben. Auf alle diese Fragen will ich Antworten geben. Tatsächlich ist das Thema recht umfangreich, so daß ich aller Voraussicht nach auch die nächste Episode meines Podcasts diesem Thema widmen werde.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Musik auf dem Kontrabass. Sie hören diesmal den 2.ten Satz der Pergolesi-Sonate, den ersten Satz hatten Sie ja bereits in der letzten Folge gehört.

Ich hoffe, daß Sie beim Hören genauso viel Spaß haben, wie ich Freude beim Einsprechen hatte.

Ihr Friedrich Witt

P.S.: Und wiederum sind viele liebe E-Mails und Kommentare eingetroffen! Herzlichen Dank dafür!

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Karajan und die Osterfestspiele in Salzburg

Herbert von Karajan in Salzburg

Liebe Freunde,

als kleines Weihnachtsgeschenk von mir gibt es eine neue Episode meines Podcasts. Dieses Mal soll es um die Osterfestspiele in Salzburg gehen, die Herbert von Karajan im Jahre 1967 gegründet hat. Ich werde insbesondere viel über die Wagner-Opern erzählen, die Karajan dort in unvergleichlicher Art und Weise inszeniert hat. Außerdem gibt es noch eine kleine persönliche Annekdote zum Schluß, die vielleicht ein bisschen illustriert, welche Bedeutung der Name «Karajan» seinerzeit hatte.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Musik auf dem Kontrabass. Sie hören diesmal einen Satz aus einer Sonate von Giovanni Battista Pergolesi. Viele von Ihnen werden das Stück aus dem Ballett La Pulcinella von Igor Strawinsky kennen, der die Themen von Pergolesi darin verarbeitet hat.

Und noch ein paar kleine Hinweise zum Schluß, in letzter Zeit haben sich zunehmend Radio und Fernsehen für meinen Podcast interessiert. Erwähnenswert sind hier besonders ein Fernsehbeitrag im RBB, einige Artikel in der Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel. Viel Spaß beim Reinhören/-sehen!

Herbert von Karajan in Salzburg beim Konzert

Ich wünsche Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit -und: kommen Sie gut ins neue Jahr!

Ihr Friedrich Witt

P.S.: Wie immer an dieser Stelle einen lieben Dank für alle ihre tollen E-Mails und Kommentare! Ich freue mich nach wie vor sehr darüber!

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Die erste Japan-Reise der Berliner Philharmoniker

Die Bassgruppe der Berliner Philharmoniker in Japan

Liebe Freunde,

Willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts. Wir beginnen diesmal wie immer mit etwas Musik – ich spiele den dritten Satz des Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf hören, die ersten beiden Sätze haben Sie ja schon in den vergangenen Folgen gehört.

Diesmal soll es vor allem um die Eindrücke aus der ersten Japan-Reise des Berliner Philharmonischen Orchesters gehen. Hierbei haben mich besonders die Erlebnisse mit den Menschen aus der mir damals noch fremden Kultur nachhaltig beeindruckt.

Natürlich gibt es auch wie immer einige Fotos zu dieser Episode zu betrachten, ich habe Ihnen wieder einige Dinge aus meinem privaten Fotoalbum herausgesucht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt

Friedrich Witt auf dem Weg ins Flugzeug nach Japan
Auf dem Weg ins Flugzeug nach Japan

Friedrich Witt beim Autogramme verteilen
Autogramme verteilen

Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker und des japanischen Rundfunkorchesters
Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker und des japanischen Rundfunkorchesters

Friedrich Witt vor einem Konzert in Japan
Vor einem Konzert in Japan

Weihnachtsgrüße aus Japan
Weihnachtsgrüße aus Japan

Die Mitglieder des japanischen Rundfunkorchesters senden eine Grußkarte
Die Mitglieder des japanischen Rundfunkorchesters senden eine Grußkarte

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Ein Kontrabass spielt selten allein

Mitglieder der Bassgruppe der Berliner Philharmoniker in der Philharmonie

Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker (v.l.n.r.: Klaus Stoll, Erich Hartmann, Wolfgang Kohly, Friedrich Witt)

Liebe Freunde,

Ich habe die Pfingsttage genutzt und eine neue Episode meines Podcasts produziert. Nachdem wir in den letzten Folgen ja vor allem die Geschichte der Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajans und nicht zuletzt meines eigenen Werdegangs besprochen haben, werden wir uns nun etwas mehr dem Kontrabass selbst widmen.Was macht eigentlich so ein Kontrabassist im Orchester? Was spielt der denn? Kann der überhaupt Melodien spielen? Oder nur Begleitung? Das sind Fragen, die sich Konzertbesucher wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten stellen – und diese Geheimnisse will ich beginnen, langsam zu lüften.

Unter anderem spreche ich auch darüber, wann ein Solobassist auch tatsächlich mal ein Solo spielen muß – und berichte von wohl einem der gefürchtetsten Soli, dem Anfang des dritten Satzes der 1. Sinfonie von Gustav Mahler. Zu Beginn werden Sie den zweiten Satz des Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf hören, den ersten Satz hatten Sie ja bereits in der letzten Folge gehört.

Zu guter Letzt habe ich Ihnen noch einige Fotos von unserer Baßgruppe der Berliner Philharmoniker herausgesucht. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Hören dieser Episode! Wie immer freue ich natürlich sehr über Ihr Feedback!

Ihr Friedrich Witt

Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker beim Konzert in der Philharmonie
Mitglieder der Baßgruppe beim Konzert in der Philharmonie (ich: zweiter von rechts)

Die Baßgruppe der Berliner Philharmoniker beim Konzert in der Philharmonie
Die Baßgruppe beim Konzert in der Philharmonie (ich: zweiter von rechts)

Das Kontrabassquartet der Berliner Philharmoniker bei einer Plattenaufnahme
Das Kontrabassquartet der Berliner Philharmoniker bei einer Plattenaufnahme (ich: ganz links)

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